Ausgezeichnet! Fairpachten ist Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2019

Am 2. November 2019 wurde das Projekt Fairpachten der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe auf dem 5. NABU|naturgucker-Kongress in der Paulinerkirche in Göttingen als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Fachjury entschied sich zur Auszeichnung des Projekts, „da es in innovativer sowie kooperativer Weise, über Pachtmöglichkeiten mit naturfreundlichen Bewirtschaftungsauflagen, zu mehr biologischer Vielfalt in der Agrarlandschaft beiträgt.“

Gerrit Öhm, Jugendbotschafter der UN-Dekade Biologische Vielfalt, überreichte den Preis und lobte in seiner Laudatio den Beitrag von Fairpachten „das Potential der Kulturlandschaft für die Biodiversität zu nutzen und weiter auszubauen.“

Karoline Brandt, Projektmanagerin und Regionalberaterin für Berlin und Brandenburg im Projekt Fairpachten freute sich über den Preis und betonte, dass jeder Landeigentümer/innen einen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten kann. „Wir mit Fairpachten helfen dabei.“ Fairpachten ist nun offiziell ein Projekt, welches zum Schutz von Insekten und anderen Arten unserer Agrarlandschaft beiträgt, ihre Lebensbedingungen verbessert und Wissen über die Arten und ihre Rolle für die biologische Vielfalt und Ökosysteme vermittelt.

Ausgerufen von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 dient die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt als Qualitätssiegel und unterstreicht das Engagement der Beteiligten für die lebendige Vielfalt. Im Wettbewerb werden Projekte ausgezeichnet, die sich besonders für den Erhalt, eine nachhaltige Nutzung oder die Vermittlung der biologischen Vielfalt einsetzen. Für 2019/2020 lautet das Schwerpunktthema „Insekten schützen – gemeinsam für die Vielfalt der Natur.“

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